17. Januar 2014

Ostseewinter monochrom






Nun hat der Winter doch einen kleinen Abstecher an die See gemacht und das schöne Eiland über Nacht fein weiß gezuckert. Schon beim morgendlichen Blick aus dem Fenster freute ich mich auf den ersten winterlichen Strandgang des Jahres. Und der war richtig klasse. Weil ich es nämlich mag, wenn die Ostsee wie ein riesiges, graues Eismeer vor sich hin wabert und die Seebrücken im Nichts verschwinden. Genau wie der Horizont, weil sich Himmel und See und Nebel heute für das selbe Grau entschieden haben. Und das alles gehörte nur mir. Bis zur Ahlbecker Seebrücke begegnete mir keine Menschenseele, erst irgendwo dahinter machten sich zwei schwarze Figuren auf den Weg in meine Richtung.

9. gedanklicher Einschub: Wieso tragen die meisten Menschen in den sowieso schon oftmals grauen Herbst- und Wintermonaten leidenschaftlich gern graue oder schwarze oder wenigstens dunkle Jacken? Wäre doch viel fröhlicher, wenn einem blau und rot und grün und gelb und....entgegenkämen. Ich war jedenfalls rot unterwegs. Leuchtend, versteht sich. 

Wie auch immer! Auf dem Rückweg entschied ich mich für eine kleine Fotosafari an Usedoms winterlichen Ostseestrand. Monochrom. Weil ich es so mag. Die Ergebnisse gibt's hier für Euch. Ganz frisch. 

Schönen Tag Euch allen und wenn Ihr Zeit habt, schaut unbedingt mal über die Düne!


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