28. Januar 2014

MEIN USEDOM im PIER14 in Zinnowitz - eine Bildgeschichte

Ein schönen guten Dienstagabend, liebe Inselliebhabergemeinde. Heute habe ich eine kleine Bildgeschichte für Euch. Ich war nämlich in der vergangenen Woche im Inselnorden unterwegs und hatte einen Termin bei Stefan Richter im Pier14 in Zinnowitz. Schon beim Reingehen in diesen coolen Laden war ich so hin und weg, dass ich mir gleich mal mit der flachen Hand an die Stirn klatschte und meiner inneren Stimme recht gab, als sie sagte: '...und Du Dödel hast die Kamera vergessen!'. Naja, shit happens.
Darum hier nun meine iPhone-Bild-Geschichte über das Pier14 - Fashionstore, Bistro, Feinkostladen und ein ganz dicker Hingucker. Hier ist ein komplett neues Ladenkonzept mit viel Gespür für menschliche Genüsse in Kombination mit echten Inseldetails entstanden. Ich habe bei meinen Bilder den Fokus auf das besondere Interieur gelegt. Im Pier14 gibt es darüber hinaus natürlich Klamotten und Accessoires bekannter Label, Kosmetikprodukte, Weine, Feinkostprodukte, ein Bistro, das größtenteils regionale Produkte verarbeite, richtig leckeren Kuchen und und und. 

Viel Spaß beim Anschauen und fahrt mal vorbei in Zinnowitz. Es lohnt sich!!!!!!!
























25. Januar 2014

Winter auf Usedom oder Wie ich fast mein iPhone in der Ostsee versenkte

Liebste Inselfangemeinde und Festländer! Bevor ich mich gleich an den Hausputz mache, schicke ich Euch noch ein paar schicke Neidisch-Mach-Bilder vom herrlich winterlichen Eiland durch die digitalen Kabelschächte. Ja, bis zu Euch nach Amerika!!! 
Als ich gestern Morgen unten am Strand war, gab es dort nämlich ein ganz seltenes Phänomen zu bestaunen. Das Thermometer zeigte bitterkalte -12 Grad (in Worten miiiiiinuszwölf) und die alte Ostsee sah aus als koche sie. Sie dampfte so richtig schön vor sich her. Das Ganze in herrlichster Morgensonne und mit einer anständigen Portion Wind. Superschön! 
...und was macht das Inselkind mit Faible für Situationsspeichergeräte? Richtig! Es zieht todesmutig die Handschuhe aus und greift zum iPhone. Instagram sollte mir ein schickes Video von genau diesem Moment machen. Machte es auch...bis zu dem Augenblick, in dem mir fast die Hände abgefroren waren und ich Aufgezeichnetes vorfreudig mit Euch teilen wollte. Kurzerhand und aufgrund der wohl arbeitsunfreundlichen Temperaturen meinte mein Äpfelchen jedoch, keine Lust mehr zu haben und augenblicklich zurück in meine warme Tasche zu wollen. Aha! Ich sah statt des Videos also nur noch weißes Obst auf schwarzem Hintergrund und beschloss kurzerhand, das so geliebte Teil mit Schmackes in die dampfende Ostsee zu feuern liebevoll zurück in meine Jackentasche zu schieben. Leicht knurrig beglückt von der Schönheit der Natur stampfte schlenderte ich also nach Hause und holte meine Lieblingskamera, die mich nämlich nicht so einfach und bloss weil ein paar Grad unter Null waren, im Stich lassen würde. Hat sie auch nicht und ein Video gab es auch noch. Guckst Du hier:


Und jetzt kommen die Bilder! Von meinem Lieblingsweg natürlich (der es heute auf Seite 1 der Wasserprafda Ostsee-Zeitung geschafft hat - voll stolz!!!!), der dampfenden Ostsee, einem Radler am Strand (nein, kein Getränk) und noch Meer.

Ich verabschiede mich schon mal und wünsche Euch ein schickes Winterwochenende. Tschüss!










19. Januar 2014

Wenn der Usedomer sonntags promenieren geht

Nun ist es ja schon seit Kaisers Zeiten bekannt, dass es sich auf Usedoms Promenaden vortrefflich flanieren lässt. Getreu dem Motto "Sehen und gesehen werden" begeben sich am Sonntagnachmittag auch Einheimische in Wassernähe, um das gerade verspeiste und oftmals üppige Mittagsmahl bei einem entspannten Spaziergang zu verdauen, einen Blick über die Düne zu werfen und ein wenig frischen Ostseewind einzuatmen. Herrlich! 

Entscheidet sich nun ein frischluftbedürftiges Inselkind wie ich für ein paar Schritte an der Promenade seines Heimatortes, ist der Sonntagnachmittagsspaziergang in Windeseile vergleichbar mit einem leichten Nacken-Workout. Denn hier und da und dort und schon wieder begegnet einem ein bekanntes Gesicht, das es in jedem Falle zu grüßen gilt. Denn Nichtgegrüßtwerden ist auf Usedom ääääuuuußerst unbeliebt und wird durch den Nichtgegrüßten kurzerhand mit dem einen oder anderen persönlichen Grund belegt und führt unweigerlich zum zukünftigen Ignorieren des Nichtgrüßenden. ...was für ein Satz und ein Augenzwinkern, steht sich ;o)

Wie auch immer! Was ich Euch nämlich eigentlich erzählen wollte: Seltsamerweise handelt es sich bei oben erwähntem Flanieren an der Promenade um eine regional begrenzte Eigenheit der Inselbewohner. Was daran zu erkennen ist, dass sich diese Spezies im unmittelbaren Uferbereich der Ostsee viel seltener antreffen lässt. In meinem persönlichen Falle heisst das auch: Gehe ich am Strand spazieren, brauche ich nicht so oft zu grüßen. Auch mal schön!
Die Frage, warum die Insulaner die Promenade bevorzugen, kann ich nicht so leicht beantworten...außer...naja, die Schierker klettern auch nicht jeden Tag auf den Brocken...und da ist doch noch die "Sand in den Schuhen"-Geschichte und ...achja, das Meer lenkt einfach vom "Sehen und gesehen werden" ab... oder so.

Jedenfalls bin ich lieber am Strand unterwegs. Und weil ich weniger sehen und gesehen werden muss, bleibt mehr Zeit für's Knipsen. Hier meine Sonntagnachmittagsspaziergehiphonefavoriten mit einem stürmischen Gruß von mir für Euch von der schönsten Insel Deutschlands!



17. Januar 2014

Ostseewinter monochrom






Nun hat der Winter doch einen kleinen Abstecher an die See gemacht und das schöne Eiland über Nacht fein weiß gezuckert. Schon beim morgendlichen Blick aus dem Fenster freute ich mich auf den ersten winterlichen Strandgang des Jahres. Und der war richtig klasse. Weil ich es nämlich mag, wenn die Ostsee wie ein riesiges, graues Eismeer vor sich hin wabert und die Seebrücken im Nichts verschwinden. Genau wie der Horizont, weil sich Himmel und See und Nebel heute für das selbe Grau entschieden haben. Und das alles gehörte nur mir. Bis zur Ahlbecker Seebrücke begegnete mir keine Menschenseele, erst irgendwo dahinter machten sich zwei schwarze Figuren auf den Weg in meine Richtung.

9. gedanklicher Einschub: Wieso tragen die meisten Menschen in den sowieso schon oftmals grauen Herbst- und Wintermonaten leidenschaftlich gern graue oder schwarze oder wenigstens dunkle Jacken? Wäre doch viel fröhlicher, wenn einem blau und rot und grün und gelb und....entgegenkämen. Ich war jedenfalls rot unterwegs. Leuchtend, versteht sich. 

Wie auch immer! Auf dem Rückweg entschied ich mich für eine kleine Fotosafari an Usedoms winterlichen Ostseestrand. Monochrom. Weil ich es so mag. Die Ergebnisse gibt's hier für Euch. Ganz frisch. 

Schönen Tag Euch allen und wenn Ihr Zeit habt, schaut unbedingt mal über die Düne!


15. Januar 2014

#derWeg - das MEIN-USEDOM-Mitmach-Fotoprojekt 2014

Ein herzliches Hallo in die spätabendliche Meinusedomblogleserunde! Wie der Eine oder Andere bereits auf Instagram erfahren hat, bin ich mit einem besonderen Fotoprojekt ins neue Jahr gestartet. Und das ist so: 
Weil ich nämlich meinen allerliebsten Strandabgang über die letzten Jahren zu meinem allerliebsten Fotomotiv gemacht habe und ganz neugierig auf Eure Strandabgänge bin, gibt es ab sofort und nur mit Eurer Hilfe unter dem Hashtag #derWeg auf Instagram unsere allerliebsten Strandabgangsbilder in einer schönen Galerie zu sehen. Einfach Eurer Bild auf Instagram mit dem Hashtag #derWeg und dem Kommentar @mein_usedom versehen und posten. Und schon könne alle Eure allerliebsten Strandabgänge kennenlernen und bald mal besuchen. 

Achso, und für alle die Instagram noch nicht kennen. Dabei handelt es sich um eine App für Smartphones, mit der Ihr Eure Foto teilen könnt. Einfach mal ausprobieren! Aber Vorsicht!! Suchtgefahr! Für weitere Infos guckst Du hier


12. Januar 2014

USEDOMS COOLE LEUTE - heute: Jacqueline Darm, die Frau für den coolen Kopf

Einen wunderschönen, stürmischen Januarsonntagabend, liebe Usedomer und Usedomverliebte! Ich hoffe, Ihr konntet heute zwischen den Schauern ein paar Sonnenstrahlen erhaschen. Irgendwie habe ich ja das Gefühl, der Januar hat da etwas durcheinandergebracht und mimt jetzt mal ganz frech den April.

Naja, wie auch immer! Einen Monat ist es jetzt her, da habe ich die Rubrik USEDOMS COOLE LEUTE eröffnet und Euch Rebecca Grob, die Goldschmiedin aus Heringsdorf vorgestellt. Alle, die das verpasst haben, klicken einfach mal hier.
Heute geht es ein paar Kilometer weiter ins schöne Örtchen Ückeritz. Da gibt es nämlich einen richtig coolen Friseursalon. Und der gehört Jacqueline.

Darf ich vorstellen: Das ist Jacqueline! Jacqui und ich lernten uns auf Claudio Mazzocatos Piazzafest im Cafe Knatter im Mai 2013 kennen. Sie ist die sehr gute Freundin einer sehr guten Freundin, oder so. Wobei die Tatsache, dass ich das Styling unserer gemeinsamen sehr guten Freundin immer extrem cool fand, der weiteren Geschichte wohl ihren Anlass gab. Jedenfalls hat Jacqueline mich an diesem Abend dort rumspringen sehen und war recht schnell der Meinung, dass sie aus dem, was ich da so auf meinem Kopf herumtrage, was richtig Schickes machen kann. Aha!
Wir vereinbarten also einen Termin und kurz darauf besuchte ich sie in ihrem Salon in Ückeritz. Zugegebenermaßen war ich leicht nervös, schließlich ging es ja um meinen Kopf. Da half auch die Frage: "Na, aufgeregt?" in Kombination mit einem verschmitzten Lächeln nicht wirklich.
Jacqueline hatte mich in der Hand. Sie präsentierte mir kurz ihre Vorstellungen, die ich um einige, mir wichtige Zentimeter verlängerte und machte sich ans Werk. Und am Ende war ich happy und fand mich richtig cool.


Mittlerweile lege ich meinen Kopf einmal im Monat vertrauensvoll in Jacquis Hände und auf die lebenswichtigen paar Zentimeter habe ich irgendwann auch verzichtet. Die Frau hat es einfach drauf und sieht, was einem steht. Und mal ganz ehrlich, das ist es doch, was wir wollen.


Den Salon Jacqueline gibt es bereits seit 16 Jahren.
In diesem netten Haus an den Kreischen in Ückeritz findet Ihr ihn. Die Chefin selbst und 4 coole Mädels kümmern sich hier ums Schick-Machen. Kopf und Nägel, Make-up und Schmuck. Und wenn ich cool sage, meine ich es auch. Einfach mal erleben!

Jacqueline ist übrigens auch ein echtes Inselkind und hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie hat schon mit 12 ihrem Bruder, dessen Freunden und ihrer Freundin Mottchen die Haare geschnitten. Achja, und ihren 60 Puppen auch.

Letzten Donnerstag habe ich die Meisterin wieder besucht, sie beim Werkeln beobachtet, geknipst und gleich mal ein paar Fragen gestellt....achja, und mir natürlich die Haare stutzen lassen. Wobei ich nicht die schicke Dame auf den Bildern bin, weil ich doch hinter der Kamera...na, Ihr wisst schon!






































11 Fragen - 11 Antworten von Jacqueline Darm

1. Sturm oder Flaute? Sturm! Was für mich die Zeit bedeutet, wenn viele Menschen auf Usedom sind. Ich mag es einfach, neue Gesichter zu sehen. Es ist als kommt frischer Wind in den Laden!

2. Seebäder oder Achterland? Seebäder! Am liebsten Zinnowitz.

3. Welche Farbe hat die Insel für Dich? Grün und blau.

4. Dein Lieblingsort auf Usedom? Zinnowitz, weil es dort lebendig und jung ist. Dort gibt es ein Kino, Restaurants, Spielplätze und Bars. Alles da. Für die ganze Familie.

5. Dein Lieblingsrestaurant hier? Ich habe nicht nur ein Restaurant, in dem ich gern esse. Ich mag den Italiener in Zinnowitz, aber auch die Kogge in Koserow, das Waterblick in Loddin und das Deutsche Haus hier in Ückeritz. Ich bin Fisch-Fan und den kann ich dort lecker essen.

6. Dein Geheimtipp für die Insel? Unbedingt mal nach Balm rausfahren. Der Blick über den Balmer See ist traumhaft.

...und sonst so?

7. Gibt es etwas, an dem Du sehr hängst? Ja, nichts Materielles. Ich hänge sehr an meiner Familie, meinen Freunden und meinem Team. Sie machen mein Leben schön!

8. Hast Du ein Lieblingsvideo? Miley Cyrus -- Wrecking Ball

9. Dein Lieblingsbuch? Ich lese gern die Bücher von Cecelia Ahern und Sylvia Day zum einschlafen.

10. Auf welcher Internetseite bist Du viel unterwegs? Gerade wohl Facebook. Dort finde ich nämlich auch alles Wissenswerte für den Laden. Neue Trends und so weiter.

11. Dein Lieblingskleidungsstück? Absolut meine Lederhose!

-------------------------------------------------------------------------------

So, das wars für heute von mir und von Jaqueline. Wenn Ihr also mal richtig schicki aussehen wollt, ruft Ihr hier an und lasst Euch einen Termin geben: 038375 22311. Viel Spaß und ich will Bilder!!!
Ach, und schöne Grüße von mir an die Mädels:


8. Januar 2014

Charly Brown, pommersche Vorhersehung und die Sache mit dem Zu

Nun ist es ja so, dass der Winter 2014 gar kein Winter zu sein scheint.

8. gedanklicher Einschub: Vor einiger Zeit erzählte mir ein Bundesbürger nicht-pommerscher Herkunft, dass Pommern doch die Gegend sei, wo die Leute zu gern das Wörtchen "zu" gebräuchten. Das war mir bis dato noch gar nicht zu Ohren gekommen. Stimmt aber! Wir haben nämlich immer noch etwas zu lesen, zu tun, zu kaufen, zu kochen, abzuwarten, zu erledigen, zu erzählen...
Irgendwie sympathisch, oder? :o)

Naja, wie auch immer. Zurück zum Wetter. Ich bin nämlich heute morgen aufgestanden und dachte beim Blick aus dem Fenster in guter alter Charly-Brown-Manier: "Ok! Heute können wir abhaken!" Und das nicht aufgrund einer Sternschnuppe, die jenseits meiner Fensterfront gerade das Zeitliche segnete. Das wäre wegen meiner biologischen Vorsehung, jeglicher einstelliger Uhrzeiten zu entsagen, schon gar nicht möglich. Nein, eher weil es unaufhörlich regnete und regnete und regnete.










Nun begab es sich, dass ich zur Mittagszeit Besuch von einer echten pommerschen Natur bekam. Und wie es so ist, kommt man beim dies und das auch irgendwann auf's Wetter. Er erzählte mir also, dass seine Frau sich doch so den Winter wünscht, es ihm aber ziemlich Schnuppe sei, was sich da draußen vor der Tür abspiele. Und so schlimm wäre das mit dem Regen auch gar nicht, weil es um 14 Uhr damit eh damit vorbei ist und mit ein bisschen Glück sogar Klara noch zu sehen sein werde. Aha! Sollte ich den Tag vielleicht zu früh abgehakt haben? Neeeee! Ich begann also meine Widerworte: "Neeeeee, auf gar keinen Fall. Es schüttet doch schon seit Stunden und da oben ist nichts als grau. Und Klara? Niemals! Die hat es sich doch heute unterhalb des Horizonts gemütlich gemacht. Anders ist es wohl nicht zu erklären, das schon den ganzen Tag in allen Zimmern das Licht brennt." Er lächelte.

Damit war unser Gespräch auch zu Ende und ich widmete mich wieder meinen Alltäglichkeiten, aus denen ich erst wieder den Kopf hob, als ein leuchtender Fleck auf der weissen Wand neben mir zu entstehen schien. Neee ne! Es war exakt 14:09 Uhr und draußen streckte Klara ihr Gesicht durch die Wolkendecke. Ach wat schön! Sogleich ergriff ich das kleine Äpfelchen und schickte der pommerschen Natur ein Dankeschön!






































Ich hoffe, Ihr konntet diesen kurzen Augenblick auch geniessen. Habt einen schönen Abend.
Ich begebe mich noch ein bisschen auf die Suche nach dem Zu.

Und tatsächlich! 35mal ist das Zu in diesem Text zu finden. :oD

6. Januar 2014

Neues Jahr, großartige Aussichten

Der erste Arbeitstag 2014 ist geschafft, genau wie ich! Und dieser Tag ist irgendwie immer voll gestopft mit Was-mache-ich-wann-Planungen fürs neue Jahr. Da wird telefoniert und im Kalender geblättert und terminiert und so weiter und so weiter. So als hätte ich kurz vor Weihnachten aufgehört an all das zu denken. Was nicht stimmt, aber es fühlt sich so an. Zwei Wochen Urlaub für die Birne. Alles andere kommt danach und dieses danach war eben heute. 

Ich habe also heute eine grobe Planung 2014 gemacht. Cool ist, dass ich dabei echt schöne Aussichten entdeckt habe. Meine Lieblingsaussicht ist und bleibt wohl diese Insel und für genau die bin ich ab sofort Scout und schreibe Usedomer Inselgeschichten für einen voll trendigen Reisebegleiter. Usedom aus Inselkindperspektive sozusagen. Hach, das wird schön. Ich freu mich. Mehr erzähl ich Euch, wenn es soweit ist. ;-)

Ich habe übrigens heute mal nicht das Meer gesehen, was in erster Linie daran lag, dass es draussen fast den ganzen Tag geregnet hat und ich über all den Telefonaten und Im-Kalender-Rumgeblätter einfach die Zeit vergessen hatte. Und dann war es auch schon dunkel. Fotografieren im Dunkeln bei Regen ist bääähhh. Da freue ich mich doch lieber auf die wunderbaren Sommernächte um Mittsommer, in denen sich der Horizont über der Ostsee so richtig tiefrot färbt. 

7. gedanklicher Einschub: ...und das ist jetzt wirklich mal ein Geheimtipp. Ich bezweifle sogar, dass viele Insulaner davon wissen. Also Kalenderchen auf und für die beiden Wochen um den 21. Juni die weissen Nächte vermerken. Wenn es in St. Petersburg nicht mehr richtig dunkel wird, färbt sich nämlich der nördliche Horizont auf der Insel blutrot. Aber das sagte ja bereits. 

Wie auch immer! Ich hoffe, Eure Planungen 2014 sind genauso spannend. Ich wünsche Euch jedenfalls großartige Aussichten, viel Glück und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel, oder so.